Inklusiver Himmel (Deutsch - PDF)
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„Inklusiver Himmel – Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion in Advanced Air Mobility“ von Katrin Mayrhofer ist ein Plädoyer für die sozial gerechte Gestaltung von Advanced Air Mobility (AAM). Das Buch zeigt, dass technologische Innovation allein nicht genügt: Ohne Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) in Design, Infrastruktur, Geschäftsmodellen und Regulierung riskiert AAM, bestehende Ungleichheiten zu verschärfen.
Kern-Thesen:
Technologie ist nie neutral: AAM kann zu mehr Gerechtigkeit führen, wenn Vielfalt von Anfang an integriert wird.
Mobilität als soziale Infrastruktur: Sie ermöglicht Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung und öffentlichem Leben – oder schließt bestimmte Gruppen aus.
DEI als strategisches Muss: Inklusives Design steigert nicht nur Fairness, sondern auch Akzeptanz und Innovationskraft.
Globale Verantwortung: Projekte müssen kulturelle Unterschiede berücksichtigen; technologische Standards allein reichen nicht.
Inhalt nach Schwerpunkten
Kapitel 1–3 (Grundlagen & globaler Kontext): Einführung in AAM, Chancen und Risiken. Beispiele aus verschiedenen Ländern zeigen, wie unterschiedlich DEI umgesetzt wird.
Kapitel 4–6 (Ungleichheiten & Infrastruktur): Analyse von Transitwüsten, Mobilitätsarmut und der digitalen Kluft. Die Standortwahl für Vertiports entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe. Räumliche Gerechtigkeit und Bürgerbeteiligung sind Schlüsselfaktoren.
Kapitel 7–8 (Produkt & Geschäftsmodelle): Inklusives Design muss Standard sein, kein Add-on. Faire Preismodelle, Förderungen und Algorithmen-Transparenz sind nötig, damit AAM kein Luxusgut bleibt.
Kapitel 9 (Politik & Regulierung): DEI muss in Förderprogrammen, Zulassungen und Standards verankert werden. Die Politik setzt die Spielregeln für Teilhabe oder Ausschluss.
Kapitel 10 (Fallstudien): Konkrete Beispiele aus Detroit, San Diego, Toronto, Kapstadt, Japan und Honduras zeigen: DEI in Mobilitätsprojekten funktioniert, wenn sie gewollt ist.
Kapitel 11–12 (Vision 2035): Entwurf einer inklusiven Zukunft: AAM als Teil des ÖPNV, bezahlbare Tarife, barrierefreie Buchungssysteme, diverse Entwicklungsteams. Ohne DEI bleibt AAM ein Projekt für die Elite.
Kapitel 13 (Bildung & Teilhabe): Bildung ist der Schlüssel für Chancengleichheit in AAM. Neue Ausbildungsgänge, Umschulungen für benachteiligte Gruppen und lebenslanges Lernen sind nötig.
Kernaussagen:
AAM ist Chance und Risiko zugleich – ohne DEI droht Ausschluss.
Infrastruktur ist nie neutral; sie spiegelt Machtverhältnisse und Werte wider.
Gesellschaftliche Akzeptanz entsteht durch Beteiligung, nicht durch Marketing.
Nachhaltige Mobilität ist sowohl technologisch innovativ als auch sozial verantwortlich.
Fazit
Das Buch versteht sich nicht als Technik-Handbuch, sondern als gesellschaftlicher Appell. Mayrhofer ruft zu einer Haltung auf, die Vielfalt nicht nur benennt, sondern lebt. Nur wenn AAM inklusiv gestaltet wird, kann sie gerechte Mobilität für alle schaffen – „Wer wirklich fliegen will, muss erst lernen, gemeinsam zu landen.“
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